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Neues aus dem Dachverband SDM

Der Schweizerische Dachverband Mediation (SDM), dem auch das Mediationsforum und seine Mitglieder angehören, hat eine Reihe von Reglementen überarbeitet respektive neu geschaffen. 

Angepasst und auf 1. Januar in Kraft gesetzt wurden das Anerkennungsreglement und das Beitrags- und Gebührenreglement. Für die Anerkennung und Verwendung des Titels «Mediator/in SDM-FSM» wird künftig zwingend die Mitgliedschaft in einer der Organisationen des SDM vorausgesetzt. Bisher waren im Sinne einer Ausnahmeregelung auch Direktmitglieder zugelassen. Für Mitglieder des MFS, die den Titel tragen oder ihn beantragen wollen, ändert sich nichts. Ab diesem Jahr zahlen alle Mitglieder (auch die des Mediationsforums) einen Jahresbeitrag von 50 Franken an den SDM (stttbsher 32 Fr.). Dieser wird wie bisher vom Mediationsforum verrechnet, für die einzelnen Mitglieder ändert sich vorläufig nichts. Die Höhe des Beitrags an den SDM wird jeweils durch die Delegiertenversammlung festgesetzt. Er kann zwischen 50 Fr. und höchstens 500 Fr. betragen. Die jährlich wiederkehrende Bestätigung des Titels «Mediator/in SDM-FSM» kostet künftig 250 Fr. Die erstmalige Anerkennung kostet neu 400 Fr. für Absolvent/innen eines anerkannten Lehrgangs und 600 Fr. für Antragsteller/innen mit einer anderweitigen, ausreichenden Ausbildung.

Ebenfalls seit Jahresbeginn in Kraft ist das Reglement für das Generalsekretariat des SDM. 

Das Mediationsforum stellt dem SDM die E-Mail-Adressen der Mitglieder zur Verfügung, damit diese auch den Newsletter des SDM erhalten.

Im Verlauf des Jahres wird der Dachverband eine Ombudsstelle einrichten. Das entsprechende Reglement tritt am 1. April 2016 in Kraft. Die Stelle soll helfen, anerkannte berufsethische Normen durchzusetzen und so zur Qualitätssicherung beitragen. Mediator/innen, die den Titel SDM-FSM tragen, sind verpflichtet, ihre Klientschaft auf die Ombudsstelle hinzuweisen oder das entsprechende «Merkblatt für Mediationskunden» abzugeben. 

Eine Arbeitsgruppe «SDM-Denkfabrik» wird 2016 am Thema Ausbildungs- und Titelstruktur arbeiten und weitere Anpassungen des Reglements vorschlagen.Neu will der SDM Regionalvertretungen schaffen, welche den SDM in den Regionen unterstützen sollen. Sie werden eng mit dem Generalsekretariat und den Mitgliedsorganisationen in ihrem Gebiet zusammenarbeiten, selbst aber keine Mediationsaufträge akquirieren. Noch ist unklar, wann und wo solche Regionalvertretungen entstehen und wie diese finanziert werden. Das entsprechene Reglement tritt gleichwohl auf den 1. Oktober 2016 in Kraft.

Der SDM hat ferner eine Zusammenarbeit mit Berufsverbänden von Coaching- und Supervisions-Fachleuten beschlossen, unter anderem, weil Mediation auch als «Konflikt-Coaching» gelten kann. Die Beteiligung wird sichtbar unter www.beratungsverbaende.ch.

20.01.2016