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Newsletter

Ausgabe: März 2025


Liebe Mitglieder
«Nichts ist so beständig, wie der Wandel.» Der Sinnspruch des Philosophen Heraklit von Ephesus gehört zu den wohl am häufigsten verwendeten Zitaten aus dem Altertum. Auch nach 2500 Jahren hat er nicht an Bedeutung und Aktualität eingebüsst, denn er lässt sich auf dieses und jenes anwenden. Sogar auf unseren Verein, das Mediationsforum Schweiz, in dem es immer wieder mal zu Veränderungen kommt. In einer zu bildenden Arbeitsgruppe aus Mitgliedern und Vorstand wollen wir uns Gedanken machen über die Zukunft des Vereins, über Fragen der Ausrichtung, der Aktivitäten und der Administration – und auch über ein mögliches Zusammengehen mit anderen Akteuren der organisierten Mediationslandschaft. Daher der Aufruf: Wer Interesse hat, diesen Wandel mitzugestalten, melde sich bitte bis Ende März direkt bei mir oder über unser Vereinspostfach info@mediationsforum.ch.
Gesucht wird zudem ein versiertes Mitglied, das sich inskünftig unserer Website und dem Newsletter widmen kann. Unser langjähriger Redaktor David Strohm wird auf Mitte Jahr altershalber in den Ruhestand treten. Für ein erstes Gespräch stehen wir übrigens an der diesjährigen Generalversammlung zur Verfügung. Der Reminder zur Anmeldung für den Anlass steht weiter unten in diesem Newsletter.
Im Namen des Vorstands: Stephan Burkart

In dieser Ausgabe


Generalversammlung 2025 - Reminder und Anmeldung
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Weitere Veranstaltungen
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Werkzeugkasten der ETH für Mediation Skills
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Zürcher Strafverfolger lancieren Mediationsprojekt
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Archivierte und weitere Newsletter
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Generalversammlung 2025 - Reminder und Anmeldung

Und hier noch einmal der Hinweis auf die kommende 25. ordentliche Generalversammlung, für die wir aus organisatorischen Gründen um eine rasche Anmeldung bitten – am besten gleich per E-Mail an info@mediationsforum.ch. (Dank an alle, die dies schon getan haben.) Die Generalversammlung findet am Mittwoch, 26. März 2025, um 18 Uhr im Volkshaus Zürich, statt (Raum 20 im oberen Stock, Lift vorhanden / pünktlicher Beginn). Nach dem formellen Teil folgt ein Wiedersehen mit Bekannten, Freund*innen und anderen Mediatorinnen und Mediatoren aus MFS und IfM. Als Thema für den Weiterbildungsblock vor dem abschliessenden Apéro riche steht in diesem Jahr «Netzwerken» auf dem Programm (Flyer zu dieser Veranstaltung..).
Die Dokumente zur Generalversammlung finden sich hier:
1 Einladung und Traktandenliste

Weitere Veranstaltungen


Institut für Mediation (IfM): Weiterbildungsveranstaltungen 2025.
- 26. März: «Netzwerken» mit Stephan Märki, Inga Bühler und Dominik Ruppen (nach den Mitgliederversammlungen von IfM und MFS). Detaillierte Infos gibt es in diesem Flyer... 
- 16. Juni: «... und plötzlich bist du mittendrin!» - Wie aus Konflikten konkrete Bedrohungen werden, mit Dr. phil. Karl Weilbach, Diplom-Kriminologe, St. Gallen
- 1. September: Weiterbildung zu «Mediation und Künstliche Intelligenz», mit Michael Lardy, Mediator und AI-LLM Research, Graz.
Details folgen, save the dates.
Bild zeigt Teilnehmende eines Workshops

Werkzeugkasten der ETH für Mediation Skills

Die ETH Zürich hat im Rahmen des Programms Mediation in Peace Processes (MAS ETH MPP) eine Reihe multimedialer Werkzeuge entwickelt, um MediatorInnen weltweit dabei zu unterstützen, ihre Fähigkeiten zu verfeinern und Friedensprozesse effektiver zu gestalten. Die Ressourcen, darunter diverse Youtube-Videos und ein an dieser Stelle schon einmal vorgestelltes Kartenset, bieten nicht nur wertvolle Einblicke in professionelle Mediationstechniken, sondern auch praxisnahe Unterstützung für FriedensvermittlerInnen in Konfliktgebieten sowie Lernmaterial für die Mediationsausbildung. Die Entwicklung von Tools für internationale Friedensmediations-ExpertInnen ist ein zentraler Bestandteil des MAS ETH Mediation in Peace Processes. Das Programm wurde 2017 von der Schweiz, Deutschland, Finnland und den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Interessierte können die Materialien auf der offiziellen Website des MAS MPP anschauen und für ihre Arbeit nutzen. Mehr zu dem Projekt und seinen Hintergründen...
Bild zeigt Visualisierung von Mediation Micro Skills-Werkzeugkasten

Zürcher Strafverfolger lancieren Mediationsprojekt

Mit Mediations-Gesprächen zwischen Konfliktparteien will die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft künftig Streitfälle schlichten. Das Angebot soll die Zahl der Strafverfahren für Bagatelldelikte reduzieren. Die Strafverfolger haben hierzu ein Projekt lanciert, das darauf abzielt, Fälle im Erwachsenenstrafrecht zu schlichten, statt vor Gericht zu bringen. Die Mediationen sollen zur Einigung zwischen den Parteien führen, Pendenzen abbauen – und langwierige Untersuchungen verhindern. Seit vergangenem September ist im Kanton Zürich Staatsanwältin Susanne Fischer (45) mit dem Projekt zum Aufbau des Angebots betraut. Bei welchen Delikten Mediationen in Strafverfahren gegen Erwachsene im Kanton Zürich angewandt werden sollen, ist noch nicht abschliessend definiert. Zur Frage, ob es nach Einleitung eines Strafverfahrens nicht zu spät für eine Mediation sei, verweist Fischer auf die guten Erfahrungen der Kantone Genf, Neuenburg und Freiburg mit strafrechtlichen Mediationen sowie auf die seit Jahren vielerorts bewährte Anwendung von Mediationen im Jugendstrafrecht. Mehr dazu in einer Meldung des Blick...


Bild zeigt Logo des Kantons Zürich, einen Zürileu

Archivierte und weitere Newsletter

Dieser Newsletter erscheint in acht bis zehn Ausgaben pro Jahr. Redaktion: David Strohm. Die Sammlung der vom Mediationsforum versandten Newsletter findet sich hier... Darüber hinaus erhalten unsere Mitglieder den Newsletter des Schweizerischen Dachverbands Mediation (FSM) zugestellt.  Der aktuelle FSM-Newsletter (Ausgabe Dezember 2024) lässt sich hier abrufen... 
Illustrationen und Fotos: Unsplash und/oder jeweilige Newsquellen.