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Newsletter, November 2013

Liebe Mitglieder

Das Interesse an Mediation ist ungebrochen, sagt Rolf Schaeren. Vor 15 Jahren hat der Professor gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen an der Fachhochschule Nordwestschweiz die Mediationsausbildung in der Schweiz etabliert. 500 Absolventinnen sind seither durch diese Schule gegangen. Inzwischen werben 18 anerkannte Ausbildungsgänge im ganzen Land um die Interessenten. Eines der Motive für eine Ausbildung ist der Wunsch, die Techniken der Mediation im Berufs- und Lebensalltag zu integrieren, sagt Schaeren im Interview. Wer mit vielen Menschen zu tun hat, wer Verhandlungen führen muss, wer anspruchsvolle Projekte leitet, der kann das Gelernte vom ersten Ausbildungstag an in der beruflichen Tätigkeit anwenden. Wer dagegen die Vorstellung hat, sich nach der Ausbildung mit Mediation den Lebensunterhalt zu verdienen oder dazu substanziell beizutragen, wird womöglich enttäuscht werden. Das Interview mit Rolf Schaeren sowie wie immer News und Hinweise haben wir in diesem Newsletter zusammengestellt.

 
In dieser Ausgabe
Interview mit Prof. Rolf Schaeren
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Termine zum Vormerken
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Impulstage 2014
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Mediation im Franchise-System
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Wo besonders gerne gestritten wird
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Spitex-Mediation in der Ostschweiz geplatzt
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Internationaler Bau-Mediationstag im kommenden März
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Mediator zum Sonderbotschafter ernannt
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Dank Mediation zum Himmel fliegen
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Absender
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Interview mit Prof. Rolf Schaeren
 
Interview mit Prof. Rolf Schaeren

Das Angebot an Mediationsausbildungen ist breit und ein wenig unübersichtlich geworden. Rolf Schaeren, stv. Direktor der Hochschule für Wirtschaft in Brugg und einer der «Väter» der Mediationsausbildung an der FHNW, geht in einem Interview auf die Unterschiede der Ausbildungen ein, zeigt auf, was Absolventinnen und Absolventen erwarten dürfen. Das vollständige Interview «Das Interesse an Mediation ist ungebrochen» findet sich hier...


 
Termine zum Vormerken

Erfa-Abendanlass mit Dirk Splinter und dem Team InMedio aus Berlin, Donnerstag, 27. März 2014, 18 Uhr, FHNW Brugg, inkl. Führung durch die neuen Gebäude im Campus Brugg. Weitere Infos zu diesem Anlass folgen.

 

Generalversammlung 2014 am Mittwoch, 21. Mai 2014, Neumarkt Zürich, mit einem Referat des Mediators und obersten Datenschützers des Landes, Hanspeter Thür (angefragt). Die GV findet wie in den Vorjahren parallel zu jener des Instituts für Mediation statt. Im Anschluss gemeinsamer Apero und Networking.


 
Impulstage 2014
Impulstage 2014. Die nächsten Impulstage Mediation, die in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kammer für Wirtschaftsmediation organisiert werden, finden am 6. und 7. Juni 2014 in Neuchâtel im Théâtre du Passage statt. Themen sind u.a. Arbeitskonflikte, Konflikte zwischen Organisationen und in Familienunternehmen. Bitte Termin vormerken. Weitere Informationen folgen.

 

Eine Übersicht aller aktuellen Weiterbildungsangebote findet sich auf der Homepage des SDM: http://www.infomediation.ch/cms/index.php?id=130


 
Mediation im Franchise-System
 
Mediation im Franchise-System

Quick & dirty. Ein Unternehmen aus den Niederlanden will unter der Bezeichnung «Quickmediator» ein Netz von Mediationsstellen im Franchise-System aufbauen. Die 2010 gegründete Firma ist bereits mit 25 Franchise-Partnern aktiv und sucht nun Master-Franchise-Nehmer im deutschsprachigen Raum. Den Partnern soll gegen eine Gebühr von rund 80´000 Fr. ein «bewährtes, strukturiertes Verfahren zur Mediation» zur Verfügung gestellt sowie «interne Schulungen, exklusive Arbeitsgebiete und Unterstützung bei der Akquisition» geboten werden. So wirbt Quickmediation...


 
Wo besonders gerne gestritten wird
 
Wo besonders gerne gestritten wird
Männer streiten doppelt so oft wie Frauen. In den grossen Städten, im Westen und im Osten wird mehr gestritten. Das zeigt die Auswertung von mehr als einer Million Streitigkeiten in Deutschland. Besonders friedfertig sind die Menschen in Bayern und Baden-Württemberg. Ein Bericht mit Detailauswertungen dazu erschien in der FAZ.

 
Spitex-Mediation in der Ostschweiz geplatzt
 
Spitex-Mediation in der Ostschweiz geplatzt
Eclat bei Spitex im Sarganserland. Die Präsidentin der Spitex Sarganserland, Elisabeth Warzinek, ist aus Protest von ihrem Amt zurückgetreten, nachdem eine zwischen der Spitexorganisation und den Gemeinden vereinbarte Mediation geplatzt ist. Die Mediatorin habe sich an einer Zusammenkunft der St. Galler Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten mit verschiedenen Verbänden aus dem Gesundheitswesen negativ und rufschädigend über die Spitex Sarganserland geäussert, beklagt Warzinek. Mit den Verantwortlichen der Spitex hatte sich die Mediatorin noch gar nicht getroffen. Die Hintergründe hierzu in einem Beitrag des St. Galler Tagblatts.

 
Internationaler Bau-Mediationstag im kommenden März
 
Internationaler Bau-Mediationstag im kommenden März
Kein grosses Bauvorhaben gelingt mehr ohne grosse Probleme. Sind die Zeiten von eingehaltenen Budgets und gelungenen Kooperationen am Bau vorbei? Nein, sagen die Baumediatoren: Ohne grosses Getöse, vertraulich, kooperativ und erfolgreich leistet die Baumediation einen wichtigen Beitrag zur Konfliktlösung und Konfliktprävention in diesem Bereich. Die trinationale Vereinigung Mediation DACH führt zu diesen Themen einen Internationalen Bau-Mediationstag durch, der 20. März 2014 im Haus der Technik in Essen stattfindet. Details zu diesem Anlass...

 
Mediator zum Sonderbotschafter ernannt
Der Bundesrat hat Angelo Gnädinger als künftigem Sonderbeauftragter des Schweizer OSZE-Vorsitzes für den Südkaukasus den Botschaftertitel verliehen. Gnädinger ist zurzeit im Genfer Zentrum für humanitären Dialog Verantwortlicher für politische Mediation. Er war von 2002 bis 2010 Generaldirektor des IKRK und verfügt über langjährige Erfahrung mit Konflikten, politischer Mediation und völkerrechtlichen Fragen. Die Schweiz übernimmt 2014 den Vorsitz der OSZE und hat den Dialog und die Vertrauensbildung in den ungelösten Konflikten des Südkaukasus als prioritär erklärt. Der Sonderbeauftragte Angelo Gnädinger soll 2014 die OSZE-Vermittlungsbemühungen in der Region unterstützen. Mehr...

 
 Dank Mediation zum Himmel fliegen
 
Dank Mediation zum Himmel fliegen
An einer Dose Coca-Cola findet eine Frau den Hauptgewinn eines Wettbewerbs, einen Flug ins Weltall. Jetzt beschäftigt der Weltraumflug das Gericht, denn die Gewinnerin streitet mit einem Freund, der ebenfalls hoch hinaus möchte. Jetzt soll eine Mediation helfen, einen Vergleich zu finden, damit einer der Beiden doch noch ins All geschossen werden kann. Die Lokalpresse findet ihren Gefallen an dem bizarren Streit.

 
Im Namen des Vorstands mit freundlichen Grüssen
Michael Baumann und Stefan Lumassegger, Co-Präsidenten

 
Mediationsforum Schweiz
Prof. Stephan Burkart
Fachhochschule Nordwestschweiz
Hochschule für Wirtschaft
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
info@mediationsforum.ch

Dieser Newsletter wird den Mitgliedern des Vereins Mediationsforum Schweiz an die uns bekannten E-Mail-Adressen sowie weiteren, am Thema Mediation interessierten Personen zugestellt. Es ist möglich, dass der Versand an mehrere E-Mail-Adressen der gleichen Person erfolgt. Redaktion und Versand: David Strohm. Mutationen erbitten wir an info@mediationsforum.ch

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