Newsletter nicht lesbar? hier klicken
Newsletter, November 2017

Liebe Mitglieder

Es gibt Situationen, in denen wir spontan entscheiden, ohne näher hinzuhören und -sehen, «aus dem Bauch heraus». Mit dem Begriff Intuition, der aus dem Lateinischen kommt und in etwa betrachten, erwägen oder angeschaut werden bedeutet, verbinden wir das Unbewusste, das uns über Gedanken, Emotionen und Bilder Informationen vermittelt, welche wir über den Verstand nicht hätten verarbeiten können. Für ganz Spontane hier noch einmal der Hinweis auf eine Weiterbildungsveranstaltung, die am Dienstag in Zürich stattfindet und sich mit der Intuition und der eigenen Wahrnehmung als Unterstützung im Beratungsalltag auseinandersetzt. 

Für den Vorstand des Mediationsforums:

Stephan Burkart und Cindy Weishaupt

 
In dieser Ausgabe
Weiterbildung & Veranstaltungen
> mehr
Franziska Feller leitet neu das SDM-Generalsekretariat
> mehr
Mediation führte zu Schutz der Thurauen
> mehr
Mediation ist mehr Berufung als Beruf
> mehr
Mediator soll im Bahnkonflikt vermitteln
> mehr
Konflikte schlichten wie die Täufer
> mehr
Ein Bündner steht als Schlichter im Katalonien-Streit bereit
> mehr
Weitersagen: Mitglied werden!
> mehr
Newsletter im Archiv
> mehr

 
Weiterbildung & Veranstaltungen

Intuition und eigene Wahrnehmung in Konfliktsituationen, mit Beatrice Burgener, am 14. November 2017, 18.30 Uhr, Wirtschaft Neumarkt in Zürich. Einladung und Details sowie Anmeldung hier.... 


«Den Anfang finden». 20. Berner Mediationstag 2017 am 15. November 2017 an der Berner Fachhochschule. Programm und Anmeldung...


11. Schweizerischer Kongress der Mediation SDM am 15. und 16. Juni 2018 in Luzern. SAVE THE DATE:...


Weiterbildungen an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch. Details und Kontakt: www.fhnw.ch 


Weitere Angebote diverser Veranstalter im Überblick bei www.swiss-mediators.org


 
Franziska Feller leitet neu das SDM-Generalsekretariat
 
Franziska Feller leitet neu das SDM-Generalsekretariat
Neue Leiterin des Generalsekretariats des Schweizerischen Dachverbands Mediation SDM ist Franziska Feller. Die Biologin lic. phil. nat. ist Mediatorin SDM mit Spezialisierung in Familienmediation. Sie arbeitet in Bern und gilt als ausgewiesene Kennerin der Mediation. Feller löst Annette Arbitter ab, die nach knapp zwei Jahren ihr im Mandatsverhältnis ausgeübtes Amt per Ende Oktober 2017 beendet hat. Der SDM-Vorstand dankt Annette Arbitter für die geleistete Arbeit und wünscht ihr für ihre berufliche Zukunft alles Gute. 

 
Mediation führte zu Schutz der Thurauen
 
Mediation führte zu Schutz der Thurauen
Am Zusammenfluss von Thur und Rhein liegt eine der grössten Flussauen der Schweiz. Vor 25 Jahren erklärte der Bund die Thurauen bei Flaach und Ellikon zum «Auenschutzgebiet von nationaler Bedeutung». Ein erbitterter Streit um Natur- und Hochwasserschutz zwischen Kanton, Gemeinden, Bauern und Bewohnern begann. Noch heute erhitzt das Thema die Gemüter. Als Mediator in der verfahrenen Situation wirkte Walter Meier. Der Professor für Agrarwirtschaft präsidierte eine Begleitkommission, in der alle Beteiligten Einsitz erhielten. Seine Aufgabe: einen Kompromiss zu schaffen. Das hiess: zuhören, Verständnis zeigen, verhandeln. Aber vor allem: ehrlich sein, wie Meier sagt. Anders seien solche Projekte heute gar nicht mehr zu bewältigen. Die Geschichte nacherzählt hat Katrin Schregenberger in der NZZ...

 
Mediation ist mehr Berufung als Beruf
 
Mediation ist mehr Berufung als Beruf
«Mediationen sind ein Erfolgsmodell, bei dem alle profitieren. Es wird Zeit, dieses Potenzial voll auszuschöpfen», fordert Burkhard Zaubel, Wirtschaftsmediator und Vorstand beim Hamburger Institut für Mediation (HIM). Er schätzt die Quote erfolgreich durchgeführter Mediationen auf 80%. Doch die Chancen und Kostenvorteile werden bei der gerichtsnahen Mediation oft vertan, findet Zaubel. Zu wenig Zeit, zu wenig Verständnis für die Abläufe, zu wenig Interesse seitens der Anwälte. Wie sich das ändern könnte und was Mediationspersonen dafür tun müssten, erläutert der erfahrene Mediator im Interview mit dem Hambuger Abendblatt... 

 
Mediator soll im Bahnkonflikt vermitteln
 
Mediator soll im Bahnkonflikt vermitteln
Bringt mehr Wettbewerb auf den Schienen eine Verbesserung?.Im Fernverkehr liegen sich SBB und BLS in den Haaren. Die BLS, bisher nur regional tätig, will den Fernverkehr mitgestalten und verspricht den Kunden besseren Service, bessere Minibars, bessere WLAN-Verbindungen und mehr Begleitpersonal. Die heutige Monopolistin SBB wiederum will nichts von ihrem Netz hergeben, sie erwirtschaftete zuletzt im Personenverkehr einen satten Gewinn. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) wird bis Mitte 2018 entscheiden, wem ab Ende 2019 welche Fernverkehrslinien zugesprochen werden. Zwischen den beiden Bahngesellschaften ist mittlerweile so viel Geschirr zerschlagen worden, dass der ÖV-Verbandsdirektor Ueli Stückelberger nur noch einen Ausweg sieht: «Jetzt sollte ein Mediator eingesetzt werden. Je früher die Angelegenheit geklärt ist, je besser.» Die Bilanz hat die Ausgangslage aufgearbeitet...

 
Konflikte schlichten wie die Täufer
 
Konflikte schlichten wie die Täufer
«Menschen aus einer Gemeinschaft auszuschliessen, ist ungesund. Solche Verletzungen heilen häufig nie mehr und setzen sich über Generationen fort, untergraben die Fähigkeiten zu einer gesunden Konfliktlösung», sagt der Mediator Richard Blackburn vom Lombard Mennonite Peace Center. Ziel der mennonitischen Mediationen ist nicht bloss eine Vertragsunterzeichung oder ein Interessenausgleich, sondern eine echte Versöhnung der zerstrittenen Parteien. Dazu werden die manchmal uralten Ängste und Verletzungen aufgearbeitet, die dem Konflikt zugrunde liegen. Blackburn nennt es «Neutralisierung der Geschichte». «Ein strukturierter Zuhörprozess hilft den Beteiligten, an einen Punkt zu gelangen, an dem sie die Ängste loslassen können.» Das Engagement für Frieden sitzt tief in der DNA aller Täufer und Mennonitengemeinschaften. Ihre Glaubenslehre baut auf den radikalen Ideen der Zürcher Reformation auf. Eine lesenswerte Reportage aus den Herzlanden der Täufer in Nordamerika hat Claudia Gabriel in der NZZ publiziert...

 
Ein Bündner steht als Schlichter im Katalonien-Streit bereit
 
Ein Bündner steht als Schlichter im Katalonien-Streit bereit
Der Schweizer Botschafter Giulio Haas (60) ist kürzlich von Teheran nach Madrid gewechselt – mitten im Katalonien-Konflikt. «Meinen Nerven wird Europa guttun», sagte der Bündner, als er vom Posten im Iran nach Spanien wechselte. Doch seit dem Referendum über die Unabhängigkeit in Katalonien ist Haas als Krisenmanager gefragt. Der nach Belgien geflohene katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont hat im Konflikt mit Madrid eine internationale Vermittlung gefordert und dabei an die Schweiz gedacht. Doch die Bedingungen für eine Mediation sind zurzeit nicht erfüllt, da beide Seiten mitmachen müssten.  «Wenn Sie etwas lernen, dann ist es Geduld!», sagte Haas. Tobias Gafafer hat im Tagblatt die ungewöhnliche Karriere des Schweizer Mediators nachgezeichnet...

 
Weitersagen: Mitglied werden!
 
Weitersagen: Mitglied werden!
Was macht die Mitgliedschaft im Mediationsforum aus, welche Voraussetzungen sind nötig und was kostet es, dabei zu sein? In einem kleinen Argumentarium haben wir die wichtigsten Gründe für einen Beitritt in unserem Verein aufgeführt. Die Liste eignet sich insbesondere für die Mitgliederwerbung. Bitte weist darauf hin, wenn es in eurem Umfeld Anfragen und Interesse gibt. Vielen Dank. Hier steht alles Wichtige dazu... 

 
Newsletter im Archiv

Die Sammlung der vom Mediationsforum monatlich versandten Newsletter findet sich hier...

Der neuste SDM-Newsletter (Ausgabe September 2017) lässt sich hier abrufen...
Hinweis: Der Newsletter des SDM sollte jeweils automatisch auch an die Mitglieder des Mediationsforums versendet werden. Wer keinen erhält, sende bitte eine kurze Notiz an info@mediationsforum.ch
Titelfoto: Teddy Kelley / Unsplash


 
Mediationsforum Schweiz
Prof. Stephan Burkart
Fachhochschule Nordwestschweiz
Hochschule für Wirtschaft
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
info@mediationsforum.ch

Dieser Newsletter wird den Mitgliedern des Vereins Mediationsforum Schweiz an die uns bekannten E-Mail-Adressen sowie weiteren, am Thema Mediation interessierten Personen zugestellt. Es ist möglich, dass der Versand an mehrere E-Mail-Adressen der gleichen Person erfolgt. Redaktion und Versand: David Strohm. Mutationen erbitten wir an info@mediationsforum.ch

Klicken Sie hier, um diese Adresse aus dem Verteiler auszutragen.