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Newsletter, September 2018

Liebe Mitglieder

Wohin soll die Reise gehen? Eine Frage, die sich nicht nur vor den Ferien stellt, sondern auch privat und beruflich, aber ebenso in Firmen und Organisationen. Und sie stellt sich regelmässig auch in unserer Vereinigung, dem Mediationsforum. An den Vorstandssitzungen diskutieren wir, welches Selbstverständnis wir als Vertretung von ausgebildeten Mediatorinnen und Mediatoren in der Schweiz pflegen und welche Dienstleistungen wir für die Mitglieder erbringen sollen und können. Zum einen versteht sich das Mediationsforum als Alumni-Organisation für alle, die einen der entsprechenden Ausbildungsgänge absolviert haben, zum anderen wollen wir Zugang zu Informationen und Mitteln bieten, die der Mediationsarbeit nützen. Darüber hinaus engagiert sich unser Verein seit Anbeginn auch in unserer übergeordneten Instanz, dem Schweizerischen Dachverband Mediation SDM-FSM. Am 1. November lädt dieser zu einem Workshop ein, an dem der Blick nach Vorne geschärft werden soll. Die Einladung dazu, die auch an das MFS gerichtet ist, und die Themen dazu, finden sich in diesem Newsletter. Auf eine aktive Teilnahme seitens unserer Mitglieder freuen sich im Namen des Vorstands

Stephan Burkart und Cindy Weishaupt

 
In dieser Ausgabe
Workshop zur Weiterentwicklung von «Mediation Schweiz»
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Weiterbildung & Veranstaltungen
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Zuhören im Konflikt-Podcast
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Regierung Merkel weiss wenig über Mediation
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Kann Mediation etwas gegen rechte Gewalt bewirken?
> mehr
Mediation soll Konflikt um Windkraft am Blauen lösen
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Mediation gescheitert: Paddel oder kein Paddel?
> mehr
Newsletter im Archiv
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Workshop zur Weiterentwicklung von «Mediation Schweiz»
 
Workshop zur Weiterentwicklung von «Mediation Schweiz»

Von welcher Vision die wichtigste Vertretung der Mediationsschaffenden in der Schweiz, der Dachverband SDM-FSM, geleitet wird, wie die Struktur seiner Mitglieder und der Organisation selbst künftig aussehen soll, wie er sich finanziert und wer welche Beiträge leistet - das sind die Themen für einen Ganztages-Workshop, zu dem auch die Mitglieder des Mediationsforums eingeladen sind. Er findet am Donnerstag, 1. November 2018, in den zentral gelegenen Räumen der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg statt. Ein weiteres wichtiges Thema wird die Arbeit für einen allgemein anerkannten Berufsabschluss mit eidgenössischem Diplom sein. Wer Interesse hat teilzunehmen, sende bitte ein kurzes Mail an info@mediationsforum.ch mit dem Stichwort Workshop und der eigenen Adresse. Wir senden dann die Einladung mit genauen Information zu. Situationsplan FHNW Brugg

Die Ergebnisse des Workshops sowie das Budget für 2019 werden an einer a.o. Delegiertenversammlung des SDM-FSM vorgestellt und, wenn möglich, auch in Form von Beschlüssen verabschiedet. Diese Delegiertenversammlung findet am Donnerstag, 29. November 2018, um 16.15 Uhr in Bern statt. Folgende Dokumente liegen für beide Anlässe vor:

Protokoll der DV vom 15. Juni 2018
Präsentation des Vorstands vom 15. Juni 2018

Jahresbericht für die DV 2018
Brief der Präsidentin Andrea Staubli 


 
Weiterbildung & Veranstaltungen

Weiterbildungen an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg-Windisch. Details und Kontakt: www.fhnw.ch 

Weitere Angebote diverser Veranstalter im Überblick bei www.swiss-mediators.org


 
Zuhören im Konflikt-Podcast
 
Zuhören im Konflikt-Podcast
Immer wieder sind wir mit der Frage konfrontiert, was Mediatorinnen und Mediatoren eigentlich so machen bei ihrer Arbeit. Die Audio-Redaktion von detektor.fm hat dazu Stimmen eingefangen von Profis aus der Familien-, Wirtschafts- und interkulturellen Mediation. Das Resultat der Reihe «Konflikt-Podcast» lässt sich hören. Die Sendung «Zuhören - und dann?» bei detektor.fm....   

 
Regierung Merkel weiss wenig über Mediation
 
Regierung Merkel weiss wenig über Mediation
Bei Konflikten kommt auch in Deutschland immer häufiger die Mediation zum Einsatz. Doch die Regierung kümmert sich darum kaum und belastet so die Gerichte unnötig stark. Dies beklagen Politiker und Mediatoren. Eine Antwort, die im Parlament auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zu dieser Form der Streitbewältigung gegeben wurde, bestätigt dies. Darin heisst es zwar, die Bundesregierung halte «eine frühzeitige konsensuale Beilegung von Konflikten ohne Inanspruchnahme der staatlichen Justiz insgesamt für eine sinnvolle Alternative zur gerichtlichen Konfliktlösung». Allerdings muss die Regierung zugeben, dass ihr weder die Zahl aller Mediatoren noch die Zahl der zertifizierten Mediatoren bekannt ist. «Eine Statistik wird insoweit nicht geführt“, heisst es weiter. Mehr dazu hat das «Handelsblatt» zusammengetragen...

 
Kann Mediation etwas gegen rechte Gewalt bewirken?
 
Kann Mediation etwas gegen rechte Gewalt bewirken?
Die Ereignisse im deutschen Chemnitz haben viele von uns ratlos gemacht. Wie soll man umgehen mit Ausländerfeindlichkeit und rechter Gewalt. Die Radikalismus-Forscherin Britta Schellenberg arbeitet am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Uni München zum Thema Rechtsradikalismus. Auch sie war entsetzt und verurteilt diese Gewaltausbrüche, sagt aber, dass nur über eine frühe Stärkung von Normen wie Friedfertigkeit und Respekt solche Entwicklungen verhindert werden können. Die Redaktion der Fachzeitschrift «Die Mediation» hat sich gefragt, welchen Beitrag Mediationen leisten können, um Menschen (wieder) für die Gesellschaft zu begeistern. Der ganze Beitrag mit einem Link zum Interview mit Britta Schellenberg steht hier...

 
Mediation soll Konflikt um Windkraft am Blauen lösen
 
Mediation soll Konflikt um Windkraft am Blauen lösen
Im Kleinen Wiesental, einer Naturoase im Südschwarzwald unweit von Basel, beschäftigt die Frage, ob in der Region neue Windkraftanlagen aufgestellt werden dürfen oder nicht, die Gemüter. Eine Bürgerinitiative bekämpft das Projekt am beliebten Aussichtsberg Blauen, ein Investor will es vorantreiben. Mit einer Mediation und einem runden Tisch sollen die verhärteten Fronten aufgeweicht werden. Doch wer darf mit am Tisch sitzen? Ende September beginnt die Mediation, weiss die «Badische Zeitung»...

 
Mediation gescheitert: Paddel oder kein Paddel?
 
Mediation gescheitert: Paddel oder kein Paddel?
Auf den Schweizer Seen ist es kaum mehr wegzudenken. Stand Up Paddling (SUP) liegt voll im Trend. Balance halten, Ruhe bewahren, Ausgleich schaffen – das macht den Sport so faszinierend. Doch sind es Surfer oder Kanuten? Um die Zugehörigkeit hat sich längst ein erbitterter Glaubensstreit entfacht, in dem auch die Sportler uneins sind.
 
Die Frage liegt mittlerweile vor Gericht. Eine Weltmeisterschaft fällt aus, die Lage ist verworren. Die Verbände sind heillos zerstritten, eine Mediation scheiterte. Nun muss das Internationale Sportgericht (CAS) in Lausanne entscheiden. Den kuriosen Konflikt hat Die Zeit» nachgezeichnet.... 

 
Newsletter im Archiv

Die Sammlung der vom Mediationsforum monatlich versandten Newsletter findet sich hier...

Der neuste SDM-Newsletter (Ausgabe Juli 2018) lässt sich hier abrufen...
Hinweis: Der Newsletter des SDM sollte jeweils automatisch auch an die Mitglieder des Mediationsforums versendet werden. Wer keinen erhält, sende bitte eine kurze Notiz an info@mediationsforum.ch
Titelfoto: Scott Goodwill on Unsplash


 
Mediationsforum Schweiz
Prof. Stephan Burkart
Fachhochschule Nordwestschweiz
Hochschule für Wirtschaft
Bahnhofstrasse 6
5210 Windisch
info@mediationsforum.ch

Dieser Newsletter wird den Mitgliedern des Vereins Mediationsforum Schweiz an die uns bekannten E-Mail-Adressen sowie weiteren, am Thema Mediation interessierten Personen zugestellt. Es ist möglich, dass der Versand an mehrere E-Mail-Adressen der gleichen Person erfolgt. Redaktion und Versand: David Strohm. Mutationen erbitten wir an info@mediationsforum.ch

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